Wir suchen Verstärkung!

Hand aufs Holz – Ehrenamt im Deutschen Stuhlbaumuseum


weitere Infos finden sie hier
oder als PDF


Die beliebte Gelenka-Ausstellung ist im Frühjahr 2027 wieder zu sehen im Barockschloss Delitzsch

Die Ausstellung „ Gelenka – Mythos und Wirklichkeit“ wurde als Wanderausstellung konzipiert und wird ein zweites Mal vom 13. März 2027 bis 6. Juni 2027 in Delitzsch zu sehen sein.

Das Barockschloss bildet sicher einen tollen Kontrast zum Thema der Möbelausstellung, die das Design des Bauhauses und die 1950er Jahre feiert. Der erste Hersteller der Gelenka-Stühle und Erfinder dieser Marke, Ernst Breitenborn, lebte und arbeitete in den Fünfzigern in der Leipziger Innenstadt.

Barockschloss Delitzsch, Schloßstraße 31, 04509 Delitzsch

Vollsperrung Lindenstraße Rabenau ab ca. Ende April 2026 – bis Ende August 2026

Ab dem 27.04.2026 bis voraussichtlich dem 21.08.2026 werden in der Lindenstraße und in der Oelsaer Straße Bauarbeiten zum Austausch der alten und schadensauffälligen Trinkwasserleitung vorgenommen.  Während der Bauzeit muss die Lindenstraße für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden. 

Eine Umleitung wird über die Hauptverkehrsstraßen eingerichtet. 

Im Bereich der Oelsaer Straße wird außerdem eine Ampelregelung zwischen der Bahnhofstraße und dem Forstweg erforderlich. Weiterhin muss auf der Obernaundorfer Straße innerorts zwischen Freitaler Straße und August-Bebel-Straße eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Obernaundorf eingerichtet werden.

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) insbesondere der Schülerverkehr, wird sichergestellt. Jedoch können die Haltestellen Markt und Oelsaer Straße nicht bedient werden. Auf der Obernaundorfer Straße, der August-Bebel-Straße sowie der Nordstraße werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Bitte beachten Sie auch die Aushänge des Regionalverkehrs (RVSOE) vor Ort.

Erneuerung der Beleuchtungsanlage in den Ausstellungsräumen des Deutschen Stuhlbaumuseums Rabenau

In der ersten Hälfte des Jahres 2025 waren 40 % der Leuchten im Bereich der Heimatsammlung des Museums defekt. Einzelne zu tauschen, oder gar zu reparieren machte nach 20 Jahren keinen Sinn mehr. Die gesamte Lichtanlage musste erneuert werden.
Dazu konnten mit Fördermitteln weitere, fehlende oder defekte Halogenstrahler in anderen Ausstellungsräumen mit modernen LED-Leuchten ersetzt werden.

Es wurde Licht- durch Projektförderung!

Diese Maßnahme wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Gefördert wird durch das Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus sowie den Kulturraum Meißen- Sächsische Schweiz – Osterzgebirge.

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Industriekultur in Sachsen

Wort-Bild-Marke „Jahr der Industriekultur 2020“Entlang der „Route der Industriekultur in Sachsen“ wird die einstige Bedeutung Sachsens als wirtschaftlich bedeutende Region in Deutschland erlebbar – ob in lebendigen Museen oder in immer noch aktiven Produktionsstätten.

Rabenau, vor den Toren Dresdens ist ein Zentrum für Möbelindustrie in Sachsen. Hier findet man nicht nur das Deutsche Stuhlbaumuseum, als Hort für die über 400-jährige Handwerkstradition, sondern auch Ausstellungen und Ansprechpartner, die sich mit der Industriekultur vor Ort und in ganz Sachsen befassen. Die Entwicklung der Möbelindustrie in Sachsen und hier am noch aktiven Standort Rabenau/Oelsa wurde in zwei Publikationen für die Öffentlichkeit zugänglich.

  1. Th. Nabert, 2019
    150 Jahre Möbel vom Rabenauer Burgberg: 49,00 € (zzgl. Versandkosten)
  2. Th. Nabert, 2014
    Möbel für Alle – Die Geschichte der Sächsischen Möbelindustrie: 29,00 € (zzgl. Versandkosten)

Beide Bücher können über das Museumsbüro bestellt werden:
kontakt@deutsches-stuhlbaumuseum.de.


Archive und Museen sind Teil der Industriekultur und Grundlage für ihre Erforschung. Sie bewahren und vermitteln Industriekultur, sie sind Erlebnis- und Bildungsorte. Die Dauerausstellung des Rabenauer Museums, aber auch unsere Wechselausstellungen thematisieren den Möbelbau als einen wichtigen Wirtschaftszweig Sachsen.

Gelenka – Forschungsprojekt des Museums

Das Deutsche Stuhlbaumuseum in Rabenau konnte viele Irrtümer im Zusammenhang mit Gelenka-Stühlen aufdecken, aber es gibt noch viele offene Fragen.
Wir bitten alle Besitzer von Gelenka-Stühlen sowie von Unterlagen zu den Firmen Emil Plarre Leipzig bzw. VEB Möbelwerke Schkeuditz oder Gelenka-Möbelfabrik Wolfhagen (Kassel), sich im DSM zu melden und das Museumsteam bei der weiteren Erforschung der Gelenka-Story zu unterstützen
Sie haben einen Beitrag, dann teilen Sie diesen mit uns!

kontakt@deutsches-stuhlbaumuseum.de

weitere Informationen:

Das war der 7. Deutscher Stuhlbauertag

100 Jahre Museum – von der Rabenauer Heimatsammlung zum Deutschen Stuhlbaumuseum

Lesen Sie mehr in unserem Rückblick.

Danke Rabenau!

Liebe Rabenauer, bei allen die sich am Schmücken der Stadt beteiligt haben, möchten wir uns herzlich bedanken. Ihre Mühe blieb nicht ungesehen und wurde beachtet! Da wir nicht alle Beispiele von geschmückten Vorgärten, Haustüren und Fenstern hier im Bild darstellen können, werden wir andere Wege der Würdigung suchen. Herzlichen Dank, dass Sie mitgemacht haben und damit Ihr Interesse an der Heimatkunde und dem Rabenauer Museum zeigten.

Kulturministerin überreicht Sächsischen Museumspreis

Verleihung „Sächsischer Museumspreis 2021“ am 1. November 2021, Gruppenfoto der Preisträgerinnen und Preisträger © SMWK / Jürgen Lösel

Mit dem Preis werden alle zwei Jahre nichtstaatliche Museen für ihren Beitrag zum kulturellen Leben in den Regionen geehrt. In diesem Jahr wurde die Auszeichnung zum achten Mal vergeben. Für den Museumspreis 2021 hatten sich insgesamt 45 Einrichtungen beworben. In Sachsen gibt es rund 400 nichtstaatliche Museen.

Mit einem der beiden Spezialpreise, jeweils mit 5.000 Euro dotiert, wurde das Deutsche Stuhlbaumuseum Rabenau „in Anerkennung langjähriger ehrenamtlicher Arbeit und für die Wirkung des Museums vor Ort“ ausgezeichnet.

In Rabenau sind sich die Vereinsmitglieder sicher, der Preis ist verdient an unser Museum gegangen. Zahlreiche Glückwünsche und Grußbotschaften wurden aber auch von Freunden des Hauses aus ganz Sachsen und von Institutionen an den Verein gerichtet. Der Tenor ist immer gleich: Gut gemacht, macht weiter so!

Gerade in diesen Wochen, wo wir beginnen uns auf das Jahr 2022 zu konzentrieren und den 100. „Geburtstag“ des Museums vorbereiten, beschäftigen wir uns ganz stark mit unserer eigenen Geschichte. Es fällt auf, dass besonders in den letzten 15 Jahren enorm viel im Museum passiert ist, aber wir spüren auch, wo unsere Wurzeln liegen und wem wir diesen Jahrestag zu verdanken haben.

Es waren und sind fast alles BürgerInnen, die sich ehrenamtlich für das Rabenauer Museum engagierten und engagieren. Sie alle haben über viele Jahre ihre Zeit und Energie gespendet und tun es immer noch. Ihnen gebührt der Preis in erster Linie. Er gebührt aber auch denen, die sich im Hauptamt engagieren und mit Fachverstand und Herzblut das heutige Museum erschaffen haben. Der Preis belohnt all jene, die nicht mehr unter uns sind und gebührt denen, die so lange sie es schaffen, jede Woche im Museum aktiv sind, aber auch denen, die nur ab und zu mitmachen, denen die mitdenken und an uns denken, denen die sich um uns sorgen, denen die neugierig herein schnuppern in unseren Verein, allen die frisch dabei sind und noch ihre Plätze suchen. Der Museumspreis dankt allen die kleine Spenden gaben und geben und allen die große Gesten und finanzielle Unterstützung möglich machten, die Förderer und Freunde sind.

Verleihung „Sächsischer Museumspreis 2021“ am 1. November 2021, Preiträger Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau © SMWK / Jürgen Lösel

 

Museums-APP ist am Start!

App Museum
Museums-App –  Bild: Kuldig (Digitale Konzepte für Museen und Kultur)

Lassen sie sich begleiten, heißt es ab sofort für die Besucher die unsere Museums-App nutzen wollen. Dabei ist kein virtueller Museumsrundgang gemeint, im Gegenteil, einen Museumsbesuch empfehlen wir weiterhin leibhaftig und ganz analog, denn nur so kann man mit allen Sinnen die Ausstellung genießen und in die einzigartige Geschichte Rabenaus eintauchen. Bisher war es schade, dass einzelne Gäste und kleine Gruppen ohne Führung nicht die Möglichkeit hatten zusätzliche Informationen zu bekommen. Das ist jetzt anders.
In 38 Stationen wird Wissenswertes zu Ausstellungsstücken oder geschichtlichen Ereignissen vermittelt. Videos oder Audios sind in die App eingebunden.

Am 22. Mai 2019 fand ein erster Probelauf für die Museums-App statt. Vier junge Leute waren im Haus mit eigenen Mobiltelefonen unterwegs, auf die sie vorab die App herunter geladen hatten.
Dabei wurde die eine oder andere Schwachstelle zwar sichtbar, insgesamt kann aber ein positives Feedback gezogen werden. Wer die APP benutzen möchte, kann dies ab sofort tun.
Sie ist für alle Android Geräte im Google/App – Store und auch für Apple-Nutzer im entsprechenden Store verfügbar. Momentan können wir ein Tablet als Leihgerät zur Verfügung stellen.

Museums-APP – mit dem Tablet durchs Museum
Mit dem Tablet durchs Museum.

Wir hoffen nun auf Zuspruch und Neugier, nicht nur bei den jüngeren Gästen!

Seit 2017 wurden Texte, Bilder, Videos und Audios gesammelt und vorbereitet, so dass mit der Freischaltung der APP „Rundgang im Deutschen Stuhlbaumuseum“ ein Mammutprojekt für die kleine Arbeitsgruppe App des Vereins abgeschlossen ist. Eigentlich auch nicht, denn die App ist natürlich nicht starr, sondern kann beliebig erweitert, verändert und verbessert werden. Mit unserem Partner DROID SOLUTION aus Leipzig, der uns auf der Plattform Kuldig den App-Creator zur Verfügung stellt, bleiben wir dran am Projekt!

Überzeugen sie sich, probieren Sie unsere Museums-App aus und teilen Sie uns ihre Erfahrungen mit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.