Kabinettausstellung

VeranstaltungsraumSonderausstellungen im Stuhlbaumuseum haben einen guten Ruf.
Es gibt so viele Ideen und Bewerber, dass wir eine Warteliste führen.
Um unser Angebot zu ergänzen, nutzen wir unseren Veranstaltungsraum (30 m²) für Kabinettausstellungen. 


Dreihandmalerei

  Oktober 2020 bis Februar 2021

DREI HAND MALEREI – was ist das? 

Eine Ausstellung – die Inklusion lebt – von und mit Annett Bouchard + Katleen Hoffmann
Im Jahr 2016, vor mittlerweile knapp vier Jahren, verletzte sich die junge promovierte Ärztin Katleen Hoffmann bei einem Skiunfall schwer. Dem Unfall folgten eine Operation, eine Hirnembolie und schließlich das Wachkoma. Seither arbeitet Kati mithilfe von Ärzten, Therapeuten, ihrer Familie und engen Freunden jeden Tag daran, sich ihren Weg ins Leben zurück zu bahnen. Katis Bewegungsfähigkeit ist massiv eingeschränkt, doch unermüdlich trainiert sie ihre Muskulatur, mit dem Ziel, diese wieder selbstständig ansteuern zu können.
Bis zu jenem Zeitpunkt hatte Annett  Bouchard keinerlei Kontakt zu Wachkoma-Patienten. Daher begegnete sie dieser neuen Herausforderung einerseits mit großer Neugier, gleichermaßen aber auch mit Respekt und einer riesigen Portion Unwissenheit. Gemeinsam begannen sie sich an die Arbeit heranzutasten.
Wie viel Potential das gemeinsame Malen birgt, offenbarte sich bereits kurze Zeit später.


Arbeiten von Raimar Börnicke

 verschoben auf 2021

Reimar Börnicke feierte am 7. April 2020 seinen 80. Geburtstag und zählt schon lange zu den engsten Freunden des Museums. Das sind nur zwei von vielen Gründen, die für eine Ausstellung im Stuhlbaumuseum zu seinen Ehren sprechen.
Vielleicht zeigen wir Börnickes romantischen Realismus und seine Simultanbilder – ein Dialog, der den Augen des Betrachters auch Aufgaben stellt. Vielleicht wählt der Künstler aber auch andere Werke. Wir sind gespannt, aber eines ist sicher: Entdeckungen sind zu machen, Einblicke zu genießen, Zusammenhänge zu erkennen und verschiedenste Techniken zu bestaunen.

Zur Person Reimar Börnicke

  • bis 1989 Dozent für Kultur- und Kunstgeschichte. Hochschule für Verkehrswesen Dresden
  • 1990 – 2002 Amtsleiter für Kultur im Landkreis Dippoldiswalde und im Weisseritzkreis
  • seit 2002 im Unruhestand, Maler, Autor, Kunstlehrer, Reisender, Lesender, Gärtner…
  • wohnhaft im Kurort Kipsdorf