Kabinettausstellung

VeranstaltungsraumSonderausstellungen im Stuhlbaumuseum haben einen guten Ruf.
Es gibt so viele Ideen und Bewerber, dass wir eine Warteliste führen.
Um unser Angebot zu ergänzen, nutzen wir unseren Veranstaltungsraum (30 m²) für Kabinettausstellungen. 


„Nähe tut gut“ – Tierporträts von Kathrin Voigt

  bis August 2020

Über 23 Millionen Haustiere leben in deutschen Haushalten. Besonders beliebt sind Hunde und Katzen… Nicht selten sind Tiere für uns Menschen Trostspender und Glücklichmacher, auch wenn wir sie von Ferne betrachten. Tiere schützen uns häufig vor trister Einsamkeit.

Dass sie Liebe und Freude geben, sieht man an den einzigartigen Tierportraits von Kathrin Voigt. Die Dorfhainerin war Kunsterzieherin und  beschäftigt sich seit Jahren mit dem Erschaffen von Grafiken und Aquarellen. Tiere sind ihr besonders ans Herz gewachsen. Das zeigt beeindruckend die Kabinettausstellung im Deutschen Stuhlbaumuseum. Kommen Sie vorbei und nutzen sie die Gelegenheit ganz nah an die Bilder heran zu treten. Abstand zum Tier ist hier nicht nötig.


Arbeiten von Raimar Börnicke

  August bis September 2020

Reimar Börnicke feierte am 7. April 2020 seinen 80. Geburtstag und zählt schon lange zu den engsten Freunden des Museums. Das sind nur zwei von vielen Gründen, die für eine Ausstellung im Stuhlbaumuseum zu seinen Ehren sprechen.
Vielleicht zeigen wir Börnickes romantischen Realismus und seine Simultanbilder – ein Dialog, der den Augen des Betrachters auch Aufgaben stellt. Vielleicht wählt der Künstler aber auch andere Werke. Wir sind gespannt, aber eines ist sicher: Entdeckungen sind zu machen, Einblicke zu genießen, Zusammenhänge zu erkennen und verschiedenste Techniken zu bestaunen.

Zur Person Reimar Börnicke

  • bis 1989 Dozent für Kultur- und Kunstgeschichte. Hochschule für Verkehrswesen Dresden
  • 1990 – 2002 Amtsleiter für Kultur im Landkreis Dippoldiswalde und im Weisseritzkreis
  • seit 2002 im Unruhestand, Maler, Autor, Kunstlehrer, Reisender, Lesender, Gärtner…
  • wohnhaft im Kurort Kipsdorf

Dreihandmalerei

  Oktober 2020 bis Februar 2021

DREI HAND MALEREI – was ist das? 

Eine Ausstellung – die Inklusion lebt – von und mit Annett Bouchard + Katleen Hoffmann
Im Jahr 2016, vor mittlerweile knapp vier Jahren, verletzte sich die junge promovierte Ärztin Katleen Hoffmann bei einem Skiunfall schwer. Dem Unfall folgten eine Operation, eine Hirnembolie und schließlich das Wachkoma. Seither arbeitet Kati mithilfe von Ärzten, Therapeuten, ihrer Familie und engen Freunden jeden Tag daran, sich ihren Weg ins Leben zurück zu bahnen. Katis Bewegungsfähigkeit ist massiv eingeschränkt, doch unermüdlich trainiert sie ihre Muskulatur, mit dem Ziel, diese wieder selbstständig ansteuern zu können.
Bis zu jenem Zeitpunkt hatte Annett  Bouchard keinerlei Kontakt zu Wachkoma-Patienten. Daher begegnete sie dieser neuen Herausforderung einerseits mit großer Neugier, gleichermaßen aber auch mit Respekt und einer riesigen Portion Unwissenheit. Gemeinsam begannen sie sich an die Arbeit heranzutasten.
Wie viel Potential das gemeinsame Malen birgt, offenbarte sich bereits kurze Zeit später.