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Industriekultur in Sachsen

Wort-Bild-Marke „Jahr der Industriekultur 2020“Entlang der „Route der Industriekultur in Sachsen“ wird die einstige Bedeutung Sachsens als wirtschaftlich bedeutende Region in Deutschland erlebbar – ob in lebendigen Museen oder in immer noch aktiven Produktionsstätten.

Rabenau, vor den Toren Dresdens ist ein Zentrum für Möbelindustrie in Sachsen. Hier findet man nicht nur das Deutsche Stuhlbaumuseum, als Hort für die über 400-jährige Handwerkstradition, sondern auch Ausstellungen und Ansprechpartner, die sich mit der Industriekultur vor Ort und in ganz Sachsen befassen. Die Entwicklung der Möbelindustrie in Sachsen und hier am noch aktiven Standort Rabenau/Oelsa wurde in zwei Publikationen für die Öffentlichkeit zugänglich.

  1. Th. Nabert, 2019
    150 Jahre Möbel vom Rabenauer Burgberg: 49,00 € (zzgl. Versandkosten)
  2. Th. Nabert, 2014
    Möbel für Alle – Die Geschichte der Sächsischen Möbelindustrie: 29,00 € (zzgl. Versandkosten)

Beide Bücher können über das Museumsbüro bestellt werden:
kontakt@deutsches-stuhlbaumuseum.de.


Archive und Museen sind Teil der Industriekultur und Grundlage für ihre Erforschung. Sie bewahren und vermitteln Industriekultur, sie sind Erlebnis- und Bildungsorte. Die Dauerausstellung des Rabenauer Museums, aber auch unsere Wechselausstellungen thematisieren den Möbelbau als einen wichtigen Wirtschaftszweig Sachsen.

Einladung zum Tag des traditionellen Handwerks

Sonntag, den 20.10.2019 von 10 – 17 Uhr

Wir laden ein zu Vorführungen traditioneller Handwerkskunst, zum Besuch der Ausstellungen und zu einem erlebnisreichen Tag, der durchaus als Museumsfest bezeichnet werden kann.
Inzwischen können Interessierte den Tag auch als Kontaktbörse nutzen, denn neben den typischen Gewerken aus dem Bereich Stuhlbau, stellen sich auch andere Handwerker aus der Region vor und sind ansprechbar. Nutzen Sie also die Gelegenheit, gern auch für einen längeren Aufenthalt im Museum und im Freigelände, denn für das leibliche Wohl wird ebenfalls wieder gesorgt!

Ausstellung zu Ehren Rudolf Horns kommt nach Rabenau

Rudolf Horn – Wohnen als offenes System

Ausstellung im Pillnitzer Kunstgewerbemuseum (Bergpalais) bis zum 03.11.2019
Mit „Variabilität“, „Freiheit für den Nutzer“ und „der Nutzer als Finalist“ beschreibt der Designer und Hochschulprofessor Rudolf Horn (*1929 in Waldheim) die zentralen Themen seines Schaffens. Die Ausstellung im Kunstgewerbemuseum Dresden stellt den sozial-gestalterischen Kern des Schaffens und der visionären Arbeit Rudolf Horns in den Vordergrund und lädt „Nutzer“ ein, ihre ganz persönlichen Geschichten und Erfahrungen mit der MDW-Wand zu erzählen.

Vom 24. November 2019 bis 22. März 2020 wird die Ausstellung dann im Deutschen Stuhlbaumuseum Rabenau gezeigt.

Museums-APP ist am Start!

App Museum
Museums-App –  Bild: Kuldig (Digitale Konzepte für Museen und Kultur)

Lassen sie sich begleiten, heißt es ab sofort für die Besucher die unsere Museums-App nutzen wollen. Dabei ist kein virtueller Museumsrundgang gemeint, im Gegenteil, einen Museumsbesuch empfehlen wir weiterhin leibhaftig und ganz analog, denn nur so kann man mit allen Sinnen die Ausstellung genießen und in die einzigartige Geschichte Rabenaus eintauchen. Bisher war es schade, dass einzelne Gäste und kleine Gruppen ohne Führung nicht die Möglichkeit hatten zusätzliche Informationen zu bekommen. Das ist jetzt anders.
In 38 Stationen wird Wissenswertes zu Ausstellungsstücken oder geschichtlichen Ereignissen vermittelt. Videos oder Audios sind in die App eingebunden.

Am 22. Mai 2019 fand ein erster Probelauf für die Museums-App statt. Vier junge Leute waren im Haus mit eigenen Mobiltelefonen unterwegs, auf die sie vorab die App herunter geladen hatten.
Dabei wurde die eine oder andere Schwachstelle zwar sichtbar, insgesamt kann aber ein positives Feedback gezogen werden. Wer die APP benutzen möchte, kann dies ab sofort tun.
Sie ist für alle Android Geräte im Google/App – Store und auch für Apple-Nutzer im entsprechenden Store verfügbar. Momentan können wir ein Tablet als Leihgerät zur Verfügung stellen.

Museums-APP – mit dem Tablet durchs Museum
Mit dem Tablet durchs Museum.

Wir hoffen nun auf Zuspruch und Neugier, nicht nur bei den jüngeren Gästen!

Seit 2017 wurden Texte, Bilder, Videos und Audios gesammelt und vorbereitet, so dass mit der Freischaltung der APP „Rundgang im Deutschen Stuhlbaumuseum“ ein Mammutprojekt für die kleine Arbeitsgruppe App des Vereins abgeschlossen ist. Eigentlich auch nicht, denn die App ist natürlich nicht starr, sondern kann beliebig erweitert, verändert und verbessert werden. Mit unserem Partner DROID SOLUTION aus Leipzig, der uns auf der Plattform Kuldig den App-Creator zur Verfügung stellt, bleiben wir dran am Projekt!

Überzeugen sie sich, probieren Sie unsere Museums-App aus und teilen Sie uns ihre Erfahrungen mit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Verstärkung gesucht! Hand aufs Holz!

Der Tag des traditionellen Handwerks Sonntag 21.10.2018 ist auch Tag der offenen Tür und eine gute Gelegenheit uns kennen zu lernen, denn wir suchen Sie!

Ehrenamtliche Arbeit im Deutschen Stuhlbaumuseum

Ehrenamtliche Arbeit – ist Arbeit, aber sie sollte in erster Linie Freude machen. Je größer das Team,
desto mehr lassen sich die Aufgaben verteilen.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Ihre Möglichkeiten:
Besucherdienst
Immer wieder sonnntags – kommt die Erinnerung.
Führungen
Fakten! Fakten! Fakten! Entertainment.
Im Hintergrund
Zwei Haushalte und noch einer dazu!
Historische Sammlung betreuen
Möbel, Maschinen, Werkzeuge, Schriftgut -Erinnerungen bewahren


Unsere Werkzeuge:
• Nette Kollegen – ein gutes Team
• Arbeitsberatung einmal monatlich zur Organisation der Aufgaben
• Dienstplan für drei Monate voraus
• Zahlung von Aufwandsentschädigung

Neues Angebot im Museums-Shop

Unser Bausatz – Zargenstuhl im Maßstab 1:5 war lange nicht zu erhalten. Dank der guten Vorarbeit und Ideengabe von Dr. Christian Schmerler, konnten wir nun den Hersteller für Puppenmöbel, die Rülke GmbH aus Eppendorf im Erzgebirge, für eine Serienfertigung gewinnen und haben einen Vorrat angelegt.

Ab sofort kann der kleine Stuhl wieder als anspruchsvolles kleines Geschenk im Museums-Shop gekauft werden. Auch Bildungsangebote sind wieder möglich, denn der Stuhl könnte auch von kleineren Gruppen im Museum mit Anleitung gefertigt werden. (Preis 15 Euro)

LED-Beleuchtung im Museum

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative imitiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

LED ProjektUnseren Gästen wird es kaum auffallen, doch im Deutschen Stuhlbaumuseum gibt es seit Herbst 2017 an vielen Stellen ein völlig neues Licht-Erlebnis.
Die Vitrinen und Deckenleuchten im 1. Obergeschoss, sowie Wand- und Deckenfluter in den schönen Gewölberäumen des Erdgeschosses wurden im vergangenen Jahr systematisch und schrittweise auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Das Konzept zur Ausleuchtung des Kreuzgewölbes und der museumsgerechten Beleuchtung der Exponate wurde durch die Firma ERCO Leuchten GmbH Berlin entwickelt und die ortsansässige Firma DERR umgesetzt. Im Vordergrund standen vor allem Energieeinsparung und langfristige Effizienz der Beleuchtungstechnik.
Mit der Genehmigung Förderanträge bei der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, sowie durch das Engagement des Vereinsvorsitzenden konnte dieses anspruchsvolle Vorhaben umgesetzt werden. Die Firma DERR setzte den Umbau während des laufenden Museumsbetriebs schonend um.
ExponatbeleuchtungDie Gesamtkosten vom „Förderprojekt LED-Sanierung der Innenbeleuchtung des Deutschen Stuhlbaumuseums Rabenau“ – (Förderkennzeichen 03K05663)“ belaufen sich auf knapp 20.000 Euro.
Dank der nationalen Klimaschutzinitiative für LED-Umrüstung wurde eine Förderung in Höhe von 30 Prozent durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) möglich. Mit dieser Maßnahme wird eine Energieeinsparung von über 70 Prozent erreicht. Ebenso gelingt eine merkliche CO2-Emissionsminderung.
Außerdem sind die LED langlebiger und weniger wartungsanfällig. Zusätzlich wird dadurch die Strahlenbelastung der Exponate im Museum vermindert, da LED-Leuchten keine schädigende UV-Strahlung emittieren.
Unser Dank gilt allen beteiligten Partnern und ausdrücklich auch dem Projektträger Jülich.